Fette: wichtig für die Gesundheit
Fette haben seit Jahren einen schlechten Ruf. Doch natürliche Fette sind für einen gesunden Körper unverzichtbar. Jede Zelle im Körper besteht aus Fetten. Auch Hormone, Gehirn, Nerven und das Immunsystem sind auf gute Fette angewiesen.
Das Problem liegt normalerweise nicht bei natürlichen Fetten, sondern bei stark verarbeiteten und chemisch modifizierten Fetten.
Warum Fette wichtig sind
Fette spielen eine Rolle bei:
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Energieversorgung
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Hormonproduktion
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Gehirnfunktion
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Nervenleitung
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Aufnahme der Vitamine A, D, E und K
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Schutz von Zellen
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Entzündungsregulation
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Sättigungsgefühl nach dem Essen
Ohne ausreichend gesunde Fette kann sich der Körper nicht erholen oder richtig funktionieren.
Natürliche Fette
Natürliche Fette sind Fette, die wenig verarbeitet wurden und weiterhin als Lebensmittel erkennbar sind.
Beispiele:
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Butter
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Olivenöl
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Kokosöl
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Avocado
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Nüsse und Samen
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Eier
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fettiger Fisch
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tierische Fette aus unverarbeiteten Lebensmitteln
Diese Fette enthalten natürliche Bausteine, die der Körper erkennt und zur Regeneration, Hormone und Zellaufbau nutzen kann.
Chemisch verarbeitete Fette
Viele moderne Pflanzenöle werden industriell hergestellt. Es kommen hohe Temperaturen, Druck, Lösungsmittel und chemische Prozesse zum Einsatz.
Beispiele:
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Sonnenblumenöl
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Sojaöl
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Maisöl
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Margarine
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Frittierfette
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viele verarbeitete Back- und Bratprodukte
Diese Fette enthalten große Mengen an Omega-6-Fettsäuren und reagieren empfindlich auf Schäden durch Hitze, Licht und Sauerstoff.
Omega-6: natürliche und chemische Varianten
Omega-6-Fettsäuren sind essentielle Fette. Der Körper benötigt sie unter anderem für:
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Immunantworten
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Wiederherstellungsprozesse
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hormonähnliche Signalstoffe
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Zellmembranen
Omega-6 ist daher nicht „ungesund“. Das Problem entsteht hauptsächlich, weil viele Menschen heutzutage extrem hohe Mengen an Omega-6 aus verarbeiteten Lebensmitteln und Industrieölen zu sich nehmen.
Omega-6 aus natürlichen Lebensmitteln ist daher nicht das Problem. Bedenken Sie:
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Notizen
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Samen
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Eier
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unverarbeitete tierische Lebensmittel
Das Problem tritt hauptsächlich bei industriell hergestellten Pflanzenölen auf wie:
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Sonnenblumenöl
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Sojaöl
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Maisöl
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Margarine
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Frittierfette
Diese Öle werden chemisch verarbeitet, erhitzt und raffiniert. Dadurch werden die Fettsäuren instabil und anfälliger für Oxidation (vergleiche Rost, der ebenfalls ein Oxidationsprozess ist).
Beim Erhitzen werden Fette und Abbauprodukte leichter oxidiert, was den oxidativen Stress erhöhen und Entzündungsprozesse verstärken kann.
Vor allem, weil diese Öle mittlerweile in großen Mengen vorkommen in:
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frittiertes Essen
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Snacks
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Soßen
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Fertigprodukte
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Fastfood
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Restaurantessen
Dadurch nimmt der Körper ständig beschädigte Fette auf.
Das Problem ist daher meist nicht natürliches Omega-6 aus Lebensmitteln, sondern die große Menge an chemisch verarbeiteten und oxidierten Ölen in modernen Lebensmitteln.
Oxidativer Stress
Wenn Fette durch Erhitzen oder Verarbeitung beschädigt werden, entstehen oxidierte Fette. Dadurch erhöht sich der oxidative Stress im Körper.
Oxidativer Stress führt zu einer stärkeren Schädigung von:
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Zellmembranen
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Blutgefäße
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Proteine
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Gehirn
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LDL-Partikel
Dies kann entzündliche Prozesse verstärken.
Öle wie Sonnenblumenöl reagieren hierauf besonders empfindlich, da sie reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind, die beim Erhitzen instabil werden.
Fette und Stoffwechsel
Natürliche Fette bieten normalerweise:
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stabilerer Blutzucker
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mehr Sättigung
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weniger Essdrang
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bessere Hormonproduktion
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stabilere Energie
Eine Ernährung mit vielen raffinierten Kohlenhydraten und verarbeiteten Fetten führt häufiger zu:
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Insulinspitzen
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Fettspeicherung
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Zündaktivität
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Energiebeschwerden
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Störung des Cholesterinspiegels
Welche Fette sind geeignet?
Normalerweise besser für den täglichen Gebrauch geeignet:
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Butter
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Ghee
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Olivenöl
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Kokosöl
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Avocado
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Notizen
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Eier
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fettiger Fisch
Insbesondere stabile Fette sind hitzebeständiger.
Wichtig zu beachten
Der Körper braucht Fette, um richtig zu funktionieren. Meist sind nicht die Fette selbst das Problem, sondern deren Qualität.
Je natürlicher und weniger verarbeitet ein Fett ist, desto besser kann der Körper es in der Regel verwerten. Hochverarbeitete Öle und chemisch modifizierte Fette erhöhen eher den oxidativen Stress und Stoffwechselstörungen.